Donnerstag, 9. Mai 2013

Atelier-Moment

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© Ulli Gabsch, "o. T.", 2013

Sonntag, 28. April 2013

ADAM ZIEGE – ein 'Nachruf mit Hoffnung'

Seit vier Monaten ist es Gewissheit und in Folge dessen auch in den letzten Wochen bereits in der Presse gebührend thematisiert: durch den Eigentümerwechsel der Dresdner Louisenstraße 87 wird ADAM ZIEGE, ein 'Offspace künstlerischer Ambitionen', seine Tür in jenem Haus Ende April unabwendbar schließen müssen. Ein Verlust, der, wie auch immer die Geschichte weitergehen wird, eine kulturelle Leere an diesem Ort hinterlassen wird.

Es war 2007, als sich den jungen Maschinenbauingenieuren Andreas Kempe und Daniel Schulze eine spannende Räumlichkeit auftat und damit der Weg zu einer abenteuerlichen Idee frei wurde. Nach intensivster einwöchiger Entrümpelungs-, Reinigungs- und Renovierungsarbeit, überhaupt nur durch die Unterstützung zahlreicher Freunde möglich, war es am 17. November 2007 so weit: die frisch geborene Galerie ADAM ZIEGE präsentierte in der Louisenstraße 87 ihre erste Ausstellung! Was damals die Initiatoren nicht einmal im Leisesten zu ahnen vermochten: ADAM ZIEGE wird in den Folgejahren zu einer etablierten nonkommerziellen Institution für junge zeitgenössische Kunst in Dresden heranwachsen.

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© Ulli Gabsch, "Andreas Kempe vor ADAM ZIEGE", 2008

Nonkommerziell bedeutet im Fall ADAM ZIEGE = idealistisch. Daniel Schulze als stiller, uneigennütziger Mäzen, aber auch Freunde, Sponsoren und gelegentlich manch Aussteller, deckten Monat für Monat die anfallenden Kosten, während Andreas Kempe über vier Jahre lang viele hunderte Galeriedienste absicherte, die künstlerische Ausrichtung navigierte (also kuratierte) und all die Zeit das eigentliche Gesicht von ADAM ZIEGE war. Erst 2012, durch seine berufliche Weiterentwicklung vor grundsätzliche Entscheidungen gestellt, zog sich Andreas Kempe koordiniert aus dem Tagesgeschäft zurück und übergab dieses einem freundschaftlich verbundenen Kollektiv kunstaffiner Menschen. Weitgehend unbemerkt wurde in Folge auch die Bezeichnung „Galerie“ aus dem Namen gestrichen, um deutlicher als das wahrgenommen zu werden, was ADAM ZIEGE immer war: ein offener, unkommerzieller Kunstraum.

Fraglich, ob überhaupt irgend jemand all die stattgefunden Ausstellungen gezählt hat. In den vergangen gut fünf Jahren mögen es geschätzt vielleicht 60 oder gar 70 gewesen sein. Dabei haben nicht nur die Vielfalt der unterschiedlichsten medialen Kunstformen (Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie, Performance, Street Art, …) für nachhaltige Kunsterlebnisse gesorgt, sondern ebenso die individuelle Verschiedenheit der ausgestellten Künstler. ADAM ZIEGE war immer für alle offen. Für experimentierfreudige Kunststudenten, für kreative Autodidakten wie auch für schon etablierte Berufskünstler. Highlights gab es folglich viele. Eine Aufzählung wäre jedoch mühsam und ungerecht. Ein Beispiel kann man aber vielleicht dennoch wagen: die alljährlichen Ausstellungen – somit fünf an der Zahl – von Michael Ebel waren nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ ein Gesamtpaket mit besonderem visuellen und kognitiven Erlebniswert.

ADAM ZIEGE wäre nie ein richtiger Offspace gewesen, wenn an diesen Ort nicht auch so manche private Veranstaltung im großen Freundeskreis möglich gewesen wäre. Allen Insidern wird hier ebenso Vielfältigstes in dauerhafter Erinnerung bleiben.

Das Aus ist besiegelt, die letzte Ausstellung ist vorüber. Aber das Ende ist noch nicht gänzlich da! ADAM ZIEGE wird in der kommenden Woche definitiv noch eine 'art'ige Abschiedsparty zelebrieren.

Ob das idealistische Projekt ADAM ZIEGE nach fünfeinhalb Jahren nunmehr final zu Grabe getragen werden muss, bleibt im Moment noch ohne Antwort. Das agile Betreiberkollektiv ist derzeit intensiv auf der Suche. Auf der Suche nach einem neuen (Kunst-)Raum. Einem Raum, bei dem jedoch Preis und Lage stimmen müssen. Und wie der Buschfunk flüstert … es gibt da scheinbar was! ;-) Drücken wir die Daumen, dass das gelingen möge – und dieser 'Nachruf mit Hoffnung' nie ein echter Nachruf werden muss.

Samstag, 6. April 2013

Lesung aus dem Buch von Rüdiger Beckmann

Als Begleitprogramm zur aktuellen Ausstellung von Rüdiger Beckmann bei ADAM ZIEGE werde ich am

Sonntag, dem 14.04., gegen 16 Uhr in der Louisenstraße 87 – 01099 Dresden

eine kleine, feine Lesung aus dessen grandiosem Buch "Beyond Vanity – Jenseits von Eitelkeit" inmitten der Ausstellung bestreiten.

Rüdiger Beckmann zeigt in seinem Buch auf 268 Seiten nicht nur einige hundert Bilder, sondern schreibt in diesem auch auf eine sehr einfühlsame, ehrliche und sehr verständnisvolle Weise unter anderem über über Unsicherheiten, Ängste, Erlebnisse, Versuchungen, Erkenntnisse, Scheitern, Vertrauen, ... vor, während und nach des gemeinsamen Bildermachens. Auf Seiten der Modelle, wie auf seiner Seite. Ein Exkurs in Seelen. Nein, kein Seelen-Strip, sondern einfach eine sehr angenehme und sehr sympathische Teilhabe an Nähe.

Mittwoch, 20. März 2013

Macht des Weibes

Macht des Weibes

Mächtig seid ihr, ihr seids durch der Gegenwart ruhigen Zauber,
Was die stille nicht wirkt, wirket die rauschende nie.
Kraft erwart ich vom Mann, des Gesetzes Würde behaupt er,
Aber durch Anmut allein herrschet und herrsche das Weib.
Manche zwar haben geherrscht durch des Geistes Macht und der Taten,
Aber dann haben sie dich, höchste der Kronen, entbehrt.
Wahre Königin ist nur des Weibes weibliche Schönheit,
Wo sie sich zeige, sie herrscht, herrschet bloß, weil sie sich zeigt.

Friedrich Schiller

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© Ulli Gabsch, "Women I", 2013

Montag, 11. März 2013

Vielleicht doch WordPress?

Am vergangenen Samstag hatte ich eine WordPress-Schulung besucht. Einfach so, aus einer unbestimmten Neugier heraus.

Seit dem grüble ich jedoch. Eigentlich bin ich mit auf twoday basierenden Blog ganz zufrieden - ich mag es eh eher schlicht -, aber das Datenvolumen des kostenlosen Angebotes ist extrem(!) klein. Für einen Fotografen verdammt schnell ein Problem. Das Bezahl-Ding mit 5€/Monat gleich wieder erschreckend teuer. Sollte ich vielleicht doch mittelfristig meine statische Webseite und das Blog via WordPress zusammenführen?

Ich überlege mal noch ein wenig.

Mittwoch, 20. Februar 2013

Ein Bild

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© Ulli Gabsch, "o. T.", 2013

Montag, 21. Januar 2013

Vernissage am 8. Februar

Die Passepartouts wurden gestern geschnitten, die Flyer liegen an einigen exponierten Orten bereits aus ... somit ist es langsam an der Zeit, auch hier noch einmal in detaillierterer Form auf die anstehende Ausstellung im Februar in Dresden hinzuweisen.

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Unter dem Titel Es sind doch nur Bilder. werde ich einen kleinen Querschnitt durch die letzten vier Jahre meines subtil-fotografischen Bildermachens zeigen. Raum I wird ganz im Zeichen atmosphärischer, einfühlsamer und gelegentlich verstörender Lochkamerafotografie stehen, Raum II wird in Gänze anmutiger, emanzipierter und zwiespältiger Aktfotografie vorbehalten sein.

Als angenehmer Kontrastpunkt wird in Raum III eine weitere, nicht weniger interessante Ausstellung eröffnet und zu sehen sein. Unter dem Titel Sichtweisen 2012 wird Lilly Barthel - manchen von euch vielleicht als meine Freundin bekannt - eine Auswahl ihrer sehr interessanten fotografischen Arbeiten aus dem vergangenen Jahr präsentieren. Natürliches, vermeintlich Belangloses und die Schönheit des Alltäglichen - ein wirklich geistvoller wie spannender Kontrast zu meinen Bildern!

ADAM ZIEGE, ein nicht unbekannter Offspace zeitgenössischer Kunst in Dresden, präsentiert vom 09.02.2013 bis 20.02.2013 zeitgleich beide fotografischen Ausstellungen, die dennoch Gemeinsames verbindet.

Die Vernissage beginnt am 08.02.2013 um 20 Uhr. Musikalisch umrahmt wird der Abend vom von mir höchst geschätzten Thomas Lautenknecht. Selbst wenn euch die Bilder der Ausstellung nicht abheben lassen - die Musik wird's garantiert tun! ;-)

Der Eintritt ist selbstverständlich frei. Getränke gibt es für kleines Geld von den Hausherren.

Vielleicht finden wir bei der Vernissage oder während meiner Galeriedienste ein wenig Zeit für anregende Gespräche. Ich würde mich darüber unbeschreiblich freuen!

Anschrift ADAM ZIEGE:
Louisenstraße 87, 01099 Dresden

Öffnungszeiten ADAM ZIEGE während des Austellungszeitraums:
Mi-Sa 16-20 Uhr

ADAM ZIEGE im Internet:
http://adamziege.artmovement.org/

Donnerstag, 10. Januar 2013

Eingerichtet

Vor gut 6 Wochen habe ich meinen Atelierraum bezogen. Mehrere Shootings sind bereits mit viel Spaß und Erfolg gelaufen und auch diverse Einrichtungskleinigkeiten stehen nun im Wesentlichen. Und hier ein flüchtiger Blick hinein:

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© Ulli Gabsch - Lochkamerafotografie, 2009

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Zuletzt aktualisiert: 9. Mai, 12:37

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