Sonntag, 2. November 2014

Dresden-Prohlis

Fotografie aus einer (mir mittlerweile sehr fernen) Zeit, als ich noch keine Menschen fotografierte:

Dresden-Prohlis
© Ulli Gabsch, "Dresden-Prohlis", 2002

Samstag, 4. Oktober 2014

Diaspora, not Ello ...

Vor gut zwei Jahren entschloss ich mich, meine latenten Vorbehalte bezüglich sozialer Netzwerke mal testweise zu ignorieren, es also einfach mal zu tun. Man kann noch so viel darüber lesen und hören - es ist halt nie ein Selbsterleben.

Facebook fiel für mich hierfür jedoch grundsätzlich aus, da waren (und sind) meine Aversionen unüberwindbar. Zweifellos ein Ort, an dem man viele Bekannte treffen kann, aber das war's dann auch schon so ziemlich. Der Rest schreckt ab.

Google+ war in jenen Tagen nicht mehr jungfräulich, hatte schon etwa ein Jahr Online-Präsenz. Man las und hörte, dass das Niveau der Kommunikation anders als bei FB ist. Und es galt unter "Kennern" bereits als tot. Der Leichengeruch störte mich nicht, also ward ich Mitglied in dieser Vereinigung.

In jenen gut zwei G+-Jahren habe ich öfter einmal reflektiert, wo Sinn und Unsinn, Licht und Schatten für mich zu finden sind. Die Auswertungen waren immer ambivalent. (Darauf gehe ich vielleicht einmal in einem eigenen Post ein.) Seit einem halben Jahr habe ich zudem auch das wachsende Empfinden, dass G+ stagniert. Das Interesse von Google an dieser Plattform ist momentan nicht mehr spürbar, auch ist der Zuwachs an frischen Mitgliedern spürbar sinkend. Das heißt nicht, das G+ tot ist, es ist nach wie vor sehr lebendig, aber im Moment irgendwie lethargischer.

Seit einigen Wochen werde ich nun mit Einladungen zu Ello beschossen. Die vermeintlich neue Lichtgestalt in der Welt der sozialen Netzwerke. Ich habe daraufhin viele Meinungen dazu gelesen, 'getriggert' hat mich dabei jedoch rein gar nichts. Gut, visuell sieht's hübsch aus (die Mobilversion soll dahingehend jedoch recht grottig sein), aber bezüglich der funktionalen Möglichkeiten kann man aktuell wohl eher peinlich berührt sein. Wie auch von dem ganzen Marketing-Gesülze bezüglich dem Schutz privater Daten. Ello ist hipp, aber das war's dann auch schon. Wenn da nicht noch Wunder passieren, sehe ich bereits heute ein Haus mit vielen baldigen Karteileichen entstehen ...

Meine Beschäftigung mit Ello hatte jedoch einen unerwarteten Ausgang: ich habe mich auch erstmalig mit dem vor gar nicht so langer Zeit gleichfalls gehypten diaspora* näher beschäftigt, welchem ebenfalls schon länger ein Leichengeruch nachgesagt wird. :-) Und dennoch: es hat nicht lange gebraucht, da ward echte Sympathie entstanden. Seit einigen Tagen bin ich nun dort dabei. Der erste und überwältigende Eindruck war die empfangene Freundlichkeit der Community. Noch bin ich am Suchen und Finden interessanter Leute (so manche habe ich bereits schneller gefunden als erwartet). Ob es meine G+-Aktivitäten perspektivisch in Frage stellen wird, glaube ich im Moment eher nicht. Es ist aber in jedem Falle aktuell eine zusätzliche Bereicherung. Mein Vorteil: ich brauche solche Netzwerke nicht als Marketingplattform - bin da glücklicherweise sehr frei. :-)

In dem Zusammenhang mal noch ein kleiner Link zu eben jenem Thema:
http://www.dailydot.com/technology/diaspora-ello-facebook-battle-of-social/
;-)

Sonntag, 14. September 2014

Camera Control - oder: was Olympus (bislang) Windows-Nutzern verweigerte

Olympus bietet für seine Wi-Fi-fähigen Kameras die App Ol.Share an - jedoch nur für iOS und Android. Ein vergleichbares Programm zur Nutzung unter Windows gibt seitens des Herstellers nicht. Der Bedarf hierfür ist sehr wohl da, wurde aber von Olympus bislang nicht erhört.

Andreas Rebs aus Leipzig hatte wohl irgendwann ebenfalls erwähnten Bedarf ... und hat aus der Not einfach eine Tugend gemacht. Sprich: er sah für sich als Softwareentwickler eine interessante Herausforderung.

Entstanden ist so, durch akribisches Reverse Engineering (da Olympus die Schnittstelle bislang nicht offengelegt hat), das Programm Camera Control, welches den Import der auf dem Kameraspeicher befindlichen Dateien, die Fernsteuerung/-auslösung sowie die Hintergrundübertragung der Aufnahmen (Tethered Shooting) während der Kameraarbeit erlaubt. Und das unter Windows - für Olympus-Kameras! :)

Weiterführende Informationen hierzu wie auch den kostenlosen Download der Anwendung findest Du auf der Webseite des Programms.

Von meiner Seite ein herzliches Dankeschön dafür an den Autor!

Sonntag, 31. August 2014

Zurück aus der Mottenkiste: der Passepartout-Rechner

Es ist nun schon ein paar Jährchen her, dass mein Passepartout-Rechner das Licht der Welt erblickt hat. Ein kleines Progrämmchen, mit welchem ich (mir und der Welt) seinerzeit beweisen wollte, dass man auch mit einer sehr einfach gestalteten Lernsprache (Small Basic) etwas durchaus Sinnvolles produzieren kann.

Im vergangenen Jahr kam ich jedoch dann irgendwann an jenem Punkt an, an dem ich beschloss, die Weiterentwicklung auf dieser Plattform einzustellen. Aber in Einheit mit dem Gedanken, jenes Programm mittelfristig noch einmal - dann unter Java - komplett neu zu schreiben. Gute Gründe dafür gab und gibt es zahlreich, was mir jedoch die ganzen Monate bislang fehlte: ZEIT. :)

Nun erreichte mich dieser Tage eine nette E-Mail von Hans-Hermann B., in welcher er u. a. schrieb (Auszug):

"Benutzt man den PPR dann erhält man einen Ausschnitt, der exakt der Bildgröße entspricht. Das ist ungünstig! Der Ausschnitt müsste etwas kleiner sein, damit das Bild „schön“ hinter das Passepartout passt."

Richtig. Mir selbst war genau dies vor über einem Jahr selbst gewahr geworden, was mich seinerzeit veranlasste, diese erwähnte Offset-Funktionalität in einer reinen Entwickler-Version testweise zu implementieren. Da ich in dieser Phase jedoch die Einstellung der Weiterentwicklung beschloss (siehe oben), blieb diese Funktionalität letztendlich dem Nutzer vorenthalten.

Da noch keine einzige Codezeile eines neuen PPR in Java umgesetzt ist (und so schnell auch nicht werden wird), habe ich beschlossen, dem PPR noch einmal eine kleine Weiterentwicklung auf der alten Codebasis zukommen zu lassen. Neben dem schon beschriebenen Offset-Dingens werde ich auch noch versuchen, gelegentlich auftretende dubiose Effekte, die durch das Windows-Rechtemanagement und der damit einhergehenden Virtualisierung hervorgerufen werden, zu lokalisieren und zu beheben.

Da Schnellschüsse hier keinem etwas bringen, bedarf es bis zum Erscheinen dieser neuen Version noch ein klein wenig Geduld. Bis Weihnachten 2014 sollte das aber realisiert sein. :)

Samstag, 26. Juli 2014

Über selbst Auferlegtes

Auf meiner Webseite steht aktuell (und sehr bewusst) »KEINE Hochzeitsfotografie, KEINE Beautyfotografie und KEINE Advertisingfotografie ...« - und damit war von mir auch immer irgendwie indirekt die Babybauchfotografie impliziert.

Aber es gibt glücklicherweise sympathiebegründete Momente, da wirft man Vorbehalte und Selbstauflagen einfach mal kurzerhand über Bord. Und so wollte es irgendwie der Zufall (oder die Vorsehung?), dass ich vor einigen Wochen tatsächlich meine (fast) ersten Babybauch-Bilderchen produziert habe.

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© Ulli Gabsch, "o. T.", 2014

Und nun bin ich ganz ehrlich fast ein bissel gespannt, wann ich wohl meinen (fast) nächsten "Tabu-Bruch" begehen werde. :-)

Montag, 9. Juni 2014

Und wieder einmal: f/stop in Leipzig

Der Fluch der Tradition und ... wieder ein Kampf. Aber mal der Reihe nach.

Ich habe den Pfingstsonntag genutzt, um mir in Leipzig die 6. Auflage des f/stop-Fotofestivals anzuschauen. Stammleser des Blogs werden sich vielleicht daran erinnern, dass ich mich in dessen Folge immer zu einer kurzen Rezension hinreißen ließ. Wie letztmalig vor zwei Jahren. Und so soll es auch dieses Mal sein, auch wenn es mir mal wieder alles andere als leicht fallen wird, sehr ambivalente Eindrücke knapp und verständlich zusammen zu fassen.

Das diesjährige Leitthema Get lucky! ließ mich vorab Lebhaftes erwarten. Vorab schon mal falsch gedacht. Anstatt Leben gab es unerwartet viel Lebloses, Steriles und Seelenloses (was ja grundsätzlich nicht mit schlechter Fotografie einhergehen muss und deshalb nicht als Wertung gesehen werden sollte). Die größte Lebendigkeit empfand ich bei der Rauminstallation von My Feet von Erik Kessels. Um hiermit jedoch auch gleich bei einem mich stark beschäftigendem Dilemma zu landen: was zum Teufel machen die zahllosen Objekt- und Videoinstallationen bei einem "Festival für Fotografie"?! Nun gut, das Problem wird sicherlich in meinem konservativen Innersten zu suchen sein ... ;-)

Apropos "konservativ". Es ist augenscheinlich, wie "junge Fotografie" neue Ausdrucksmöglichkeiten sucht. In den Ausstellungen von f/stop werden diese dann aber leider nur selten gefunden. Nahezu trendartig suchen dort nicht wenige "Fotografen" ihr künstlerisches Heil im Manipulieren (Übermalen, digitalen Ergänzen, ...) alter Bilder von fremden Autoren. Was im Einzelfall durchaus funktionieren kann, gerät hier aber zur Masche. Und hat nebenbei auch irgendwie nur noch sehr wenig mit Fotografie im eigentlichen Sinne zu tun - meiner ganz bösen konservativen Meinung nach. ;-)

Bei seriellen wie nonserielle Arbeiten fiel mir auf, dass die wenigsten davon visuell Geschichten erzählen. Sie langweilen, nein, sie nerven sogar mit ihrem gewollt-dilettantischen Knipsbildchen-Look. Auch hier: keine "neue Fotografie", sondern mutmaßlich Masche. Was natürlich Fragen in Richtung der Kuratoren aufwirft. Diese mögen sich dieser Tage gern gegenseitig für ihre Arbeit auf die Schulter klopfen - ich werde es nicht tun (und sie werden es sicher auch nicht im geringsten vermissen).

Wer beim Lesen das Gefühl bekommen haben sollte, dass ich mich hier in einen Rundum-Verriss hochschraube - nein, Fehlanzeige, denn es gibt bei f/stop durchaus auch Perlen zu finden! My Feet erwähnte ich schon, mindesten ebenso sehenswert (wie lesenswert!) ist die Serie ... tiefer als der Tag gedacht von Thomas Steinert, welche in der Joseph Filipp Galerie (einem beteiligten F/STOP-Komplizen) zu finden ist.

Ach ja, in einem Punkt fühlte ich mich sofort wieder an das vorherige 5. f/stop-Festival erinnert: die Öffentlichkeitsarbeit. Es tut weh, wenn man erahnen kann, wie viel Arbeit, Kraft und Hingabe in der Vorbereitung und Durchführung eines solchen Projektes stecken und man dann als Besucher feststellen muss, dass durch fehlende oder unbeholfene Öffentlichkeitsarbeit wertvolle Möglichkeiten schlicht verschenkt worden sind. Und das kann man wahrlich nicht alles sofort mit Kosten begründen.

Wer Lust hat, sich ein eigenes Bild über das Festival zu bilden machen, der hat noch bis zum 15.06.2014 die Gelegenheit dazu. Weitere Infos findest Du unter www.f-stop-leipzig.de.

Samstag, 17. Mai 2014

#fivedayquest

Auf Einladung von Heinz Udo Zemlin wollte/musste/durfte ich mich auf Google+ bei der Aktion #fivedayquest beteiligen.

Falls es außerhalb von G+ jemanden interessieren sollte, was dabei herausgekommen ist, hier meine Beiträge jener Tage:

https://plus.google.com/117921248912476568144/posts/R7xWRudkZCY

https://plus.google.com/117921248912476568144/posts/XKzqTNhh2DC

https://plus.google.com/117921248912476568144/posts/ALMgeU1H2Sr

https://plus.google.com/117921248912476568144/posts/hBTT3X8noXk

https://plus.google.com/117921248912476568144/posts/WmU3xWznCoh

Donnerstag, 1. Mai 2014

Das Poster

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© Ulli Gabsch, "o. T.", 2014

Freitag, 11. April 2014

Menschen als Fotomodelle gesucht

Ich suche pausenlos die vertrauensvolle Verbindung zu lockeren und verlässlichen Menschen, welche als Fotomodelle mit mir bei der Erschaffung von kunstvoll-unalltäglichen Bilderwelten zusammenarbeiten möchten.

Genaueres hierzu in dieser PDF-Datei.

Sonntag, 30. März 2014

Irgendwann ist immer ein "erstes Mal", oder: ein 100% elektrischer Ausflug

Intro

Als langjähriger Car-Sharing-User war es längst überfällig, endlich einmal eins der seit geraumer Zeit verfügbaren E-Autos zu nutzen. Der Vorsatz war schon länger da, nur die Fahrziele waren bislang wenig dafür geeignet. Das sollte sich an diesem Wochenende ändern, denn ein Besuch bei Oma stand an. Strecke: 2 x etwa 30 km. Bevor es ernst wurde, war vorsorglich noch das Studieren von Testberichten anderer Nutzer im Blog des ortsansässigen Auto-Teilers angesagt.

Das Auto

Gebucht wurde ein Citroën C-Zero. Ein viersitziger Kleinwagen mit 49 kW-Elektromotor und einer attestierten Reichweite von etwa 150 km. Richtig, diese 150 km waren es bislang auch, die mich am Nutzen dieses Angebotes bislang haben immer ausweichen lassen.

Am Stellplatz - der erste Kontakt

Am gebuchten Standort hing das Auto erwartungsgemäß verkabelt an der Ladesäule. Da der eigenen Buchung keine unmittelbare Buchung vorausging, war anzunehmen, dass der Akku voll geladen ist.

Bevor es ans Entkabeln ging, erst mal noch etwas verunsichert und respektvoll die an Bord befindliche Kurzanleitung studiert. Dann: via RFID-Ladecard durch das hakelige Menü der Ladestation gehangelt, das Kabel an Säule und Auto entfernt und dieses im sehr kleinen Kofferräumchen verstaut, in dem noch ein weiteres Kabel Platz beanspruchte - mutmaßlich eins mit einem Schuko-Anschluss. Spontaner Ersteindruck: irgendwie 'ne ziemlich "russische" Lösung.

Der Fahrt erster Teil

Schon das Anlassen Anschalten ist verunsichernd - man hört nix! Es gibt einen Beep - das war's. In meinem Fall folgte nun aber gleich noch eine weitaus größere Verunsicherung: die Ladezustandsanzeige wies etwa 70% Akkufüllstand aus, die Reichweitenprognose gab 79 km an. War das Auto wirklich vollständig aufgeladen? Schlagartig wurde der Trip zum Nervenkick! :)

Nicht nur, dass man den Motor (beinahe) nicht hört, man spürt auch die Schaltvorgänge des Automatikgetriebes nicht. Ein mit Worten schwer wiederzugebender Fahrspaßgewinn. Auch sonst: das Auto ist für den Stadtverkehr ausreichend agil, auch wie in meinem Falle mit Beifahrerin. Auch habe ich mit meinen 204 Körperzentimetern ausreichend Bein- und Kopffreiheit. Was die ganze Freude darüber jedoch nach wenigen Minuten einfriert: nach etwa drei(!) gefahrenen Kilometern zeigt die Reichweitenprognose nun nur noch 63 km an. Sollte ich besser sofort wieder umkehren? Ich entschied mich dagegen. Von nun an war jedoch extrem stromsparendes, fast beschleunigungsloses Weiterfahren angesagt, was sich dann nicht mehr wie 49 kW, sondern eher wie 10 kW anfühlte und was mich häufig zum allgemeinen Verkehrshindernis machte. Ich kalkulierte nebenbei, dass die Rückfahrt weniger Energie erfordern würde, weil etwa 300 m Höhenunterschied mehrere Abwärtsfahrten beinhalten würde und der Akku dadurch wieder etwas nachgeladen würde.

Bei Oma angekommen, wurde noch für 35 km Ladung prognostiziert. Ein Nachladen vor Ort schied aus.

Der Fahrt zweiter Teil

Eins schien klar - mit der Rückfahrtenergie könnte es knapp werden. Aber Panic war deswegen nicht angesagt - eher schwarzer Humor. :)

Etwa 30 Sekunden Bergabfahrt kurz nach Start reichten, und die Reichweitenprognose zeigte 39 km an. Meine Zuversicht wuchs. Nach zehn Kilometern betrug die Prognose schon 49 km. Zauberei? Eher Physik. :) Die letzten fünf Kilometer vorm Ziel dann wieder befreites Fahren - bei angezeigten 35 km Reichweitenschätzung im Amaturenbrett. Am Stellplatz angekommen, standen dort dann noch 31 km.

Am Stellplatz - der finale Kontakt

Anstöpseln war angesagt. Was simpel klingt, muss es deswegen noch nicht automatisch sein. Das passende Kabel musste wieder aus dem Kofferraum gefädelt und die hakelige wie uneindeutige Benutzerführung an der Ladestation musste überwunden werden, damit auf dem Display von dieser in Rot der Beginn des Aufladens bestätigt wurde. Um so verwunderlicher, als ich nach dem Verschließen des Autos eher zufällig noch einmal meinen Blick darauf richtete, denn da wurde in Grün angezeigt: Ladung abgeschlossen. Das konnte ja nun wohl schwer möglich sein. Also, noch einmal Auto aufgeschlossen und Bedienungsanleitung gelesen. Da stand sinngemäß: "Wenn im Menü die grüne Anzeige leuchtet, ist irgendwas(!) nicht okay". Das nenn' ich ja mal 'ne präzise und zielführende Anleitung! :( Die einzige Möglichkeit die sich mir hier anbot, war, alles Gekabel noch mal zu lösen und noch einmal damit von vorn anzufangen. Gedacht, getan. Ergebnis: unverändert. Etwa 30 Sekunden ist alles in Butter, der Akku wird geladen. Dann wird der Ladevorgang beendet. Langsam erahne ich, warum das Fahrzeug bei der Entgegennahme nicht voll aufgeladen war ... Ratlos und mit einem reichlich unguten Gewissen überlasse ich das Auto seinem Schicksal ... den Nachmieter hierin eingeschlossen.

Fazit

So schnell nicht noch einmal! Als Car-Sharing-Angebot ist es wohl eher eine PR-Maßnahme als ein nutzbares Produkt. So sehr der elektrische Fahrspaß überzeugt, die Akkuleistung und das Ladeprozedere tuen es nicht. Mein nächstes E-Auto werde ich wohl erst wieder mieten, wenn sich die Reichweite mindestens verdoppelt hat und die Ladekabel an der Ladesäule verbleiben. Letzteres jedoch würde einen herstellerübergreifenden Ladestecker- und Ladeelektronikstandard erfordern, den es bis heute leider noch nicht gibt. Ein (Schuko-)Ladekabel im Auto macht als Notfallequipment unter dem Ersatzrad Sinn, aber nicht als wirres, omnipräsentes Geknäuel (in Mehrfachausführung) im Dauerzugriff. Und auch die Hersteller der Ladesäulen sollten ihre Produkte einem weitreichenden Usability-Test unterziehen, bevor diese in Produktion gehen. Eventuell würden allein schon größere Displays für eine bessere Nutzerschnittstelle sorgen.

Schade, irgendwie.

Donnerstag, 13. März 2014

Limitiert - in Anzahl und Angebotsdauer

Normalerweise verkaufe ich limitierte Editionen ausgewählter Bilder von mir nur während meiner wahrlich nicht all zu häufig stattfindenden Ausstellungen. Aktuell gibt es gerade eine kleine Ausnahme: bei ART STALKER sind zwei acrylglaskaschierte Werke von mir, jeweils eingefasst von einem dunklen, sich edel-zurückhaltenden Erlenholz-Schattenfugenrahmen, erwerbbar.

Dienstag, 11. Februar 2014

In Ruhe

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© Ulli Gabsch, "o. T.", 2014
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