Sonntag, 29. August 2010

Buchpremiere: Der einstige Held

Der-einstige-Held-Buchcover

Die Galerie Adam Ziege veranstaltet am 11. September 2010 die offizielle Buchpremiere von "Der einstige Held" des Dresdner Schriftstellers Wolf S. Mork.

Selbiges Buch erschien kürzlich im Engelsdorfer Verlag, Leipzig (ISBN 978-3-86901-889-8), beinhaltet ca. 147 Gramm Non-Instant-Prosa auf 122 Seiten, ist broschiert, 19 × 12,5 cm groß und für 9,80 Euro (D) u. a. bei Amazon oder bei Weltbild erhältlich.

Und warum dieser Veranstaltungshinweis ausgerechnet in einem Fotoblog?! Nun, vielleicht hat obiges Coverfoto bei Stammbesuchern dieses Blogs einen Déjà-vu-Moment ausgelöst. Darum hier jetzt die überfällige Auflösung ... ;-)

Dienstag, 24. August 2010

Mietstudios für Fotografen in Dresden

Das Unterhalten eines eigenen Fotostudios kostet - das ist nicht neu - richtig Geld. Wer, ob Profi oder Amateur, ein Studio für seine fotografischen Aktivitäten nur gelegentlich benötigt, kann richtig Geld sparen, wenn er ein für ihn passendes Angebot eines der immer zahlreicher werdenden Mietangebote nutzt.

Für Dresden hier mal eine Auflistung der mir diesbezüglich bekannten Möglichkeiten: (Liste möglicherweise unvollständig; Reihenfolge zufällig.)

Mittwoch, 18. August 2010

Einen Ratgeber über Passepartouts ...

... hat Roland Eichmüller (GUNNAR Weissenberger AG) bereits vor 3 Jahren unter dem Titel "Grundlagen des Passepartout Designs" verfasst.

Ich habe eben jene PDF kürzlich im WWW gefunden und darin spontan eine schöne weiterführende Ergänzung zu meinem kleinen, simplen Passepartout-Rechner gesehen.

Samstag, 14. August 2010

Jugendherbergen - ein beinahe unemotionaler Erlebnisbericht

Nun ist dies ja bekanntlich ein Blog mit Schwerpunkt Fotografie - aber nun keinesfalls sklavisch. Und daher heute mal wieder etwas Kernthemenferneres.

Möglicherweise hat es irgend jemand im vergangenen Jahr beiläufig registriert: die Jugendherbergen dieser Welt feierten ihr 100-Jähriges. Was aber eigentlich überhaupt nichts damit zu tun hat, dass ich, bekanntlich 41-jährig, mir Anfang des Jahres einen alten Jugendtraum erfüllt habe und tatsächlich noch in  bestem Teenie-Papa-Alter Mitglied in eben dieser Vereinigung wurde. Die Gründe waren zugegeben eher von pragmatischer, als von idealistischer oder sonstiger Natur. Also kein Revival einer hinter mir gelassenen Jugend war treibende Motivation, sondern: preiswerte Urlaube in deutschen Städten im Jahre 2010. Wobei “preiswert” zugegeben irgendwo kurzsichtige Selbsttäuschung war, denn wenn man über 27 Jahre alt ist und somit den “Seniorenzuschlag” zahlen muss, dann könnte man eigentlich auch, wahrscheinlich sogar sehr erfolgversprechend, nach preiswerteren Hostel- oder auch Hotelzimmern Ausschau halten; und das erst recht, wenn man mehrköpfig unterwegs ist.

In den vergangenen Monaten lernte ich somit aus eben genannter Motivation in der Summe für zweieinhalb Wochen die Jugendherbergen von Fulda, Potsdam und Erfurt kennen. Und ich war überrascht. Denn warum Jugendherbergen “JUGEND-Herbergen” heißen, war für mich nur in Potsdam erlebbar. Da sorgten bis zu drei Schulklassen parallel für lebhafte Kicher-Nächte und tagsüber für satt-dröhnende Basketball-Bälle auf akustisch eher suboptimalen Asphalt. Gestört hat’s mich nicht. Eher hat es mich gewundert, dass, dazu im Vergleich, in Fulda und Erfurt ich mich beinahe schon zu den jüngeren Gästen zählen konnte. Beim Frühstück hatte ich dort, neben einigen jungen Familien, eher Altherrenchöre und aktive Frührentnerehepaare im Blickradius. Ist doch irgendwie herrlich, wie jung man sich gelegentlich als 41-Jähriger noch fühlen kann!

Apropos Frühstück. Hier kollidierten Welten. Waren in Potsdam Reichhaltigkeit in der Auswahl, Qualität im Angebot und Liebe in der Zubereitung allgegenwärtig, so brillierte Erfurts Küche mit trister Einfallslosigkeit, klosterähnlicher Kargheit und appetitzügelndem Ambiente. In letztgenannter Herberge hat man sich scheinbar berühmt-berüchtigte Londoner 2-Sterne-Hotels zum zweifelhaften Maßstab gemacht. Was konsequenterweise dazu motivierte, nach einmaligem dortigen Frühstücken die folgenden 6 Tage lieber des Morgens den Bäcker einige Straßen weiter zu besuchen. Damit entging ich erfolgreich drohenden Depressionen.

Nicht nur Mahlzeiten können das Wohlbefinden in einer Herberge fördern, auch Zimmerqualitäten können wesentlich dazu beitragen. Was sich jedoch scheinbar in den letzten reichlich 100 Jahren doch noch nicht bis in die letzte Jugendherberge herumgesprochen hat. So offerierte man uns in Erfurt ein Zimmer im Altbautrakt, in welchem Wohlfühlen scheinbar mit allen Mitteln gefälligst zu unterbleiben hatte. Zimmer und Bad in der Fläche beengt, die Wände völlig kahl und sichtlich abgewohnt, das Fenster nur noch ankippbar, schnödeste Büro-Leuchtstoffröhren an der Decke und ein Mobiliar, welches jedes (wirklich jedes!) Sozialkaufhaus als kostenlose Spende rigoros (und mitleidig lächelnd) abgelehnt hätte. Hierin offenbarte sich für uns dann auch die Rettung, denn die Bettgestelle waren dermaßen aus dem Leim, dass wir nach Reklamation das Zimmer wechseln konnten. Da nun im benachbarten Neubau untergebracht, war auch die Zimmerqualität erkennbar besser. Aber anderseits immer noch weit, weit weg von perfekt, was nicht unwesentlich an der vorgefunden Sauberkeit lag (man ahnt gar nicht, welch modrigen Siff man unerwartet gegenüber stehen kann, wenn man mal zufällig – so wie ich - einen Hygieneeimer im Bad von unten betrachtet). Dass es Jugendherbergen auch anders können, zeigten Potsdam und Fulda. Insbesondere letztgenannte Herberge bot unerwartet geschmackvolle und zudem sehr saubere Zimmer mit praktischen und auffallend wertigen Mobiliar. Und nahezu dekadenten Luxus, denn Dusche und WC waren in getrennten(!) Räumlichkeiten untergebracht. Welches Hotel hat das eigentlich?

Der kritischen Vergleiche und Wertungen soll es an dieser Stelle genug sein, obwohl ich unheimlich gern noch einiges … egal, ich würde sicher langweilen. Vielleicht nur noch so viel: Bei einem ein- oder zweitägigen Aufenthalt wird man es nicht missen, bei einem einwöchigen Aufenthalt früher oder später aber dann doch irgendwann: die Reinigung von Zimmer und/oder Bad. Da es bekanntlich keine hotelähnliche tägliche Reinigung resp. Zimmerservice gibt, ist naheliegenderweise Eigeninitiative gefragt. Was ja kein Problem darstellen sollte, wenn Lappen und Haushaltchemie vorhanden wären. Fehlanzeige, denn in den Gängen hängen wiederum nur Schaufel und Besen. Liebe Jugendherbergen: das ist einfach zu wenig, um sich nach einigen Tagen noch im Herbergszimmer und -bad wohlzufühlen, ehrlich!

Haben deutsche Jugendherbergen eigentlich interne Standards, ein Qualitätsmanagement und –kontrolle? Warum gibt es heute scheinbar keine omnipräsenten Herbergsmütter und –väter mehr - so wie früher? Alles recht interessante Fragen. Aber eigentlich brauche ich die Antworten darauf gar nicht mehr. Für mich ist’s zu spät. Die Kündigung der Mitgliedschaft ist geschrieben. Vielleicht bin ich einen Zacken zu anspruchsvoll, oder einfach nur schon einen Zacken zu wenig restjugendlich. Sei’s drum. :-)

Mittwoch, 4. August 2010

GIMP-Workshops/Tutorials im WWW - Folge 3

Es ist nun schon eine kleine Weile her, dass ich in zwei Beiträgen (hier und hier) ein Sammelsurium netter und vielseitiger GIMP-Workshops/Tutorials aus dem WWW zusammengetragen habe.

Heute eine Fortsetzung. Zwar handelt es sich nur um einen einzigen Link, doch in genau jenem verstecken sich immerhin (derzeit) respektable 22 Videolektionen.

Bleibt mir noch darauf zu verweisen, dass diese praktischen Lektionen ein Angebot vom nicht minder praktischen GIMP-Handbuch sind.

Sonntag, 1. August 2010

Farbmanagement, erklärt von A. Breitinger

So manch scheinbar Komplizierte lies sich verstehen, wenn es verständlich erklärt würde. Das Thema Farbmanagement ist ein allgegenwärtiges Beispiel hierfür. Welch ernsthaft Fotografierender hat sich nicht schon einmal damit - wie auch immer - auseinandersetzen müssen. Mancher hat hierfür viel Fachliteratur gelesen, teure Kalibrierprodukte erworben und viel Zeit investiert. Und schwört nun auf all Dieses. Andere (und das sind mutmaßlich Mehrheiten) sind im Versuch stecken geblieben, weil ihnen die Thematik irgendwann zu komplex und zu undurchschaubar wurde. Aber das vielleicht auch nur, weil die meisten Publikationen hierüber von Experten verfasst werden, die (vielleicht gar nicht mal so uneigennützig) manchmal für den Laien zu knapp (weil für den Insider), oder auch zu komplex (weil man eine Enzyklopädie schaffen wollte) geschrieben sind.

Das man darüber auch sehr verständlich schreiben kann, beweist Andreas Breitinger. Auf seiner Website widmet er sich u. a. genau diesem Themenbereich, verbal wie mit Bildbeispielen, sehr anschaulich.

Themenüberblick und Links: (Zu beachten ist, dass die meisten dieser Seiten praktisch nur Intros sind und weitere, speziellere Artikel dort verlinkt sind.)

Mittwoch, 21. Juli 2010

Richtige Schmerzen - eine knappe Bildrezension

Die Filmnächte am Elbufer in Dresden sind, nach Bekunden des Veranstalters, das wahrscheinlich schönste Open-Air Kino- und Konzertfestival in Europa. In Ermangelung objektiver Vergleiche kann ich dies weder bestätigen, noch dementieren. In jedem Falle ist es ein Event, welches Dresden, als Kontrastpunkt zum allgegenwärtigen Barock, ausgezeichnet zu Gesicht steht.

Leider tun dies die Plakate, Citylights, Anzeigen, ... in diesem Jahr weniger. Weil "mit drei Einzelmotiven von kinoguckenden Besuchern" (O-Ton PR-Agentur Speck, Obst und Gemüse) ist da nix! Ich sehe da nur den grandios gescheiterten Versuch eines Fotografen, welcher Personen im Schein einer lichtreflektierenden Kinoleinwand abbilden wollte. Wollte! Zu sehen gibt es stattdessen Personen, die laienhaft-desaströs im Studio ausgeleuchtet wurden. Nein, ich will hier kein Fotografen-Bashing betreiben, aber wenn der-/diejenige hinter der Kamera scheinbar der Annahme ist, dass eine riesige Kinoleinwand tatsächlich harte, sich kreuzende Schatten wirft und zwei nahezu punktförmige Lichtreflexe in den Augen erzeugt - dann ist eine Schmerzgrenze überschritten. Hier wird - bewusst oder unbewusst - des Bildrezipienten Intellekt beleidigt.

fn1
(Quelle: Speck, Obst und Gemüse, www.spog.com)

Weitere Beispiele auf der Website der Werbeagentur Speck, Obst und Gemüse.

Sonntag, 18. Juli 2010

Stop-Motion extrem - "BIG BANG BIG BOOM"

Die vor einiger Zeit erschienene PEN-Story von Olympus ist ein außerordentlich bemerkenswertes Stop-Motion-Werk und ich hätte nicht gedacht, dass man dies so schnell überbieten kann. Aber: man kann! Gestern bin ich auf ein Video von BLU gestoßen, welches mich nachhaltig sprachlos gemacht hat.

Schaut (und staunt) selbst: BIG BANG BIG BOOM
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LICHT :: BILDER

Ein Blog über Fotografie ... von Ulli Gabsch

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Zuletzt aktualisiert: 29. Aug, 22:02